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Rügen: Fünf Tips für Herz&Bauch

  • Autorenbild: Verena
    Verena
  • 21. Nov. 2023
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 23. Nov. 2023

Hier eine kleine Review von 10 Tagen auf Rügen diesen Herbst. Wir haben nicht nur ordentlich Kilometer mit dem Auto zurückgelegt, da unsere (übrigens wunderschöne!) Unterkunft ganz weit außerhalb lag, sondern auch viel zu Fuß erkundet. Hier habe ich euch kurz zusammengefasst, wofür es sich aus meiner Sicht lohnt, Zeit einzuplanen- und was ihr euch getrost sparen könnt.

Vorab sei gesagt, dass insbesondere Rügens Küste mit seinen Kreidefelsen landschaftlich wirklich beeindruckend ist und eigentlich alle Hochuferwege absolut lohnenswert sind. Das Reisen in der Nebensaison empfehle ich ja sowieso, aber vor allem die bunten herbstlichen Wälder waren im Kontrast zur rauen Küste wunderschön.


1. Wanderung Sassnitz-Königsstuhl

Spart euch den Königsstuhl (und damit den Eintritt ins Nationalparkzentrum mit seinem Skywalk) und lauft von Sassnitz aus den Hochuferweg in Richtung Königsstuhl. Der gesamte Weg ist 9,7km lang. Wem das zu lang ist: Bis zur Ernst-Moritz-Arndt-Sicht sind es nur ca. 3,5km. Die Aussicht auf dem Weg oberhalb der Klippen entlang des gesamten Weges durch den Wald ist einfach nur atemberaubend (und das deutlich mehr als vom Skywalk selbst, dafür aber kostenfrei).


2. Wanderweg Göhren

Nicht weniger beeindruckend ist die Aussicht an den Klippen im Seebad Göhren. Hier empfehle ich euch einen Spaziergang durch das Landschaftsschutzgebiet Mönchgut/Nordperd am östlichen Zipfel Göhrens. Der recht kurze Weg am Rand der Stadt verläuft in Teilen entlang der Klippen. Tip: Spart euch den Ausflug für die Zeit kurz vor dem Sonnenuntergang auf. Die Farben und das Licht dort sind unvergesslich.



3. Fischerdorf Vitt

Im autofreien Dörfchen Vitt stehen gerade einmal 13 Häuser und man hat in nicht mal fünf Minuten alles gesehen. Nichtsdestotrotz lohnt sich der kurze Spaziergang von Kap Arkona aus, denn Vitt ist wie eine Reise durch die Zeit. Es scheint, als wäre die Zeit dort stehengeblieben. Kauft euch ein Fischbrötchen an der Räucherei direkt am Kiesstrand und genießt die Aussicht und die herrliche Ruhe, die dort herrscht. Solltet ihr in der kalten Jahreszeit da sein- direkt um die Ecke gibt es fantastischen Sanddorngrog an der kleinen Crêpebude.

Falls ihr eine weitere Anfahrt in den Rügener Norden habt, verbindet den Besuch doch mit einer Wanderung durch den urigen Märchenwald mit seinen knorrigen Bäumen bei Nonnevitz. Hier lauft ihr eine 5km lange Runde auf einem Hochuferweg entlang des Strandes und blickt durch die Bäume direkt aufs Wasser.

Noch ein Tip: Parkt nicht bei Kap Arkona (es gibt nur einen Parkplatz und ausschließlich Tagestickets), sondern lauft ab Goor in nördlicher Richtung. So kommt ihr direkt am Café mit der wohl grandiosesten Aussicht auf ganz Rügen vorbei: Dem Steilufercafé Zur kleinen Rast (s.u.).


4. Küstenschutzwald Schaabe

Den schmalen Landstreifen bei Schaabe durchquert ihr, wenn ihr zwischen Norden und Osten pendelt. Statt einfach nur hindurchzufahren, lohnt es sich, den schönen kilometerlangen Wald mit seinen unzähligen duftenden Kiefern entlang des rauschenden Meeres zur einen und dem ruhigen Bodden zur anderen Seite zu Fuß zu erkunden.



5. Für die kleine Auszeit: Kaffee&Co

Natürlich dürfen auf einer Reise Café- oder Restaurantempfehlungen nicht fehlen, denn meiner Meinung nach ist die beste Wanderung ohne einen guten Kaffee oder ein leckeres Essen im Anschluss nur halb so schön.

Hier drei Orte, die uns ganz besonders in Erinnerung geblieben sind:


• Dahlmanns Bazar (Sassnitz Altstadt)

Die Suche nach dem besonderen Café war wieder mal erfolgreich: Wenn ich mir den idealen Ort für eine Kaffeepause vorstellen müsste, dann sähe er genau so aus. Der Laden ist ein Mix aus Buchhandlung, Feinkostgeschäft und Café- die perfekte Mischung also. Es gibt selbstgebackene Kuchen, richtig guten Kaffee und eine kleine feine Teekarte, außerdem Tapas (!), sodass sich der Besuch auch am Abend lohnt (Öffnungszeiten bis 22 Uhr!).

• Steilufercafé Zur kleinen Rast (Goor)

Wer bei Kaffee und Kuchen lieber in die Ferne schaut, sollte sich auf den Weg nach Goor machen. Hier gibt es fantastischen Siebträgerkaffee und Kuchen im Strandkorb auf einer Wiese direkt oberhalb des Meeres. Am besten bis zum Sonnenuntergang sitzenbleiben und unbedingt einen heißen Sanddorn trinken.


• Hotel Lieblingsplatz Bohlendorf (Bohlendorf bei Wiek)

Hier durften wir zehn Tage verbringen und ich möchte euch -neben der Unterkunft an sich- unbedingt nahelegen, dort zum Family Dinner zum Essen zu gehen (zwei Mal pro Woche, Reservierung am

Vortag ist Pflicht!). In dem mehr als 200 Jahre alten Herrenhaus herrscht wirklich eine ganz besondere Atmosphäre- Gastgeber und Koch Edo zaubert ein wirklich köstliches und sternewürdiges Drei-Gänge-Menü, alles wird in großen Schüsseln auf den Tisch gestellt und man speist anstelle von Einzeltischen an einer langen Tafel zusammen mit und neben den anderen Gästen. Getränke nimmt man sich einfach selber aus dem Kühlschrank, alles ist ganz zwanglos und entspannt.


Warst du schon auf Rügen und hast vielleicht noch einen weiteren Tip, was bei einem nächsten Besuch auf keinen Fall fehlen darf? Schreib es mir gern in die Kommentare!







 
 
 

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